Über 1.200 Menschen häkeln mit
Was als kleine Idee begann, hat eine riesige Welle der Begeisterung ausgelöst: Über 1.200 Häklerinnen und Häkler haben sich für das Mitmachprojekt der Brüder Grimm Festspiele angemeldet. Ihr gemeinsames Ziel: das Bühnenbild für „Rapunzel“ mitzugestalten – und damit ein sichtbares Zeichen für Kreativität, Gemeinschaft und kulturelles Engagement zu setzen.
Mitmachende
Über 1.200 Häklerinnen und Häkler
Der Zopf
6 Meter lang, von Hand gehäkelt
Zopf-Team
50 ausgeloste Teilnehmende
Für alle
Bunte Häkelblumen für das Bühnenbild
Für das Stück
„Rapunzel“
Projektleitung
Wiebke Quenzel, Leiterin der Maskenabteilung
Im Mittelpunkt des Projektes steht ein 6 Meter langer, handgefertigter Zopf, der im Stück „Rapunzel“ eine zentrale Rolle spielt. Aus der großen Zahl der Interessierten wurden 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgelost. Sie übernahmen den aufwendigeren Teil der Arbeit und häkelten in Teamarbeit den langen Zopf. Direkt nach Ostern kamen sie in den Stadthof Hanau und schlugen dort gemeinsam die ersten Maschen an.
Auch alle anderen, die nicht zu den 50 Glücklichen gehören, konnten sich aktiv am Projekt beteiligen. Denn nicht nur der Zopf selbst, sondern das gesamte Bühnenbild lebt von liebevollen Details – und dafür wurden viele bunte Häkelblumen gebraucht. Wer mithäkeln wollte, konnte der Kreativität freien Lauf lassen: Ob bunt oder pastellfarben, schlicht oder verspielt – bei der Gestaltung der Häkelblumen war jede und jeder frei.
Wiebke Quenzel, Leiterin der Maskenabteilung
„Wir waren ehrlich gesagt völlig überwältigt von der Resonanz. Mit so viel Engagement und Herzblut haben wir wirklich nicht gerechnet. Es ist wunderschön zu sehen, wie sehr sich die Menschen in der Region mit den Festspielen verbunden fühlen.“
Wiebke Quenzel, Leiterin der Maskenabteilung
„Uns war von Anfang an wichtig, dass möglichst viele Menschen mitmachen können – unabhängig von Talent oder Erfahrung. Dieses Projekt lebt vom Mitmachen, von der Vielfalt und vom Gemeinschaftssinn.“
Das Projekt „Ein Zopf für Hanau“ setzt ein starkes Zeichen für Partizipation, Kreativität und kulturelle Nähe. Es macht nicht nur Lust auf die Spielzeit, sondern zeigt auch, wie viel Kraft in einer gemeinsamen Idee stecken kann – wenn viele Hände mit anpacken. Und es zeigt auf wunderbare Weise, wie sehr Theater Menschen verbindet – weit über die Bühne hinaus.